Dienstag, 13. Februar 2018

Kuschelige Geschenke

Diese feine Kombi ist bereits wieder ausgezogen und hat sich auf den Weg zu ganz lieben Freunden gemacht. Ist dort auch schon angekommen und hat Überlieferungen nach für große Freude gesorgt.


Entstanden ist ein Kuschelpullunder, besonders gut geeignet, um an hinreichend frostigen Tagen als Zwischenschicht zwischen normaler Kleidung und Jacke für wohlige Wärme zu sorgen. 
Das Feine daran ist ja, dass er aus Wolle besteht (also 80% Wolle, 20% Baumwolle) und so herrlich wärmeregulierend wirkt. Wolle wärmt, ohne dass man ins Schwitzen gerät. Und Wolle kann bis zu 40% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen.


Der Stoff kam bereits zum Einsatz und darf nun ein weiteres Mal glänzen! Für ein bisschen Abwechslung und ich finde damit auch als Daseinsberechtigung außerhalb der Zwischenschicht sorgt der kleine Superheld aus der Feder von Susalabim, den es nicht nur auf Stoff (lillestoff) sondern inzwischen eben auch als Stickdatei gibt. Da ich schon den Stoff großartig fand (so toll, dass ein Shirt für mich daraus entstand), musste ich bei den Stickdateien einfach zugreifen :)



Als Bündchen hat ein toller Sommersweat (von alles für selbermacher) hergehalten, der noch einmal ein bisschen Muster ins Spiel bringt, ohne das Kleidungsstück auf eine Farbe festzulegen. Ich wollte, dass es möglichst gut kombinierbar bleibt!


Hier der kleine Kerl nochmal in der Detailansicht :)


Das Sticken hat übrigens trotz des flauschigen Materials prima funktioniert und ich habe auch nur unter den Stoff ein Stickflies gelegt, weil mir das Ganze sonst zu elastisch erschien...

Und dann ist aus dem feinen Sommerswaet noch dieses Kleid nach dem Schnittmuster von Schnabelina entstanden.


Das Bündchen für den Saumabschluss unten habe ich ein bisschen enger gemacht als den Saum, so entsteht ein kleiner Ballonrockeffekt.
Auch das Kleid habe ich möglichst schlicht gehalten Hier kann ja bei Bedarf mit einer tollen knalligen Stumpfhose oder einer schicken Strickjacke Farbe ins Spiel gebracht werden.


Die beiden Kuschelteile schauen noch vorbei beim Creadienstag, bei HoT, bei den DienstagsDingen,
bei Sew mini im Februar und bei Kiddikram. 

Liebste Grüße


Freitag, 9. Februar 2018

Schnuffeltuch

Oh, hier war wirklich lange nichts mehr zu lesen.
Das liegt aber mitnichten daran, dass hier nichts entstanden wäre...
Ich muss nun also mal schauen, was ich denn von den ganzen feinen Teilchen, die hier inzwischen ein- und z.T. auch schon wieder ausgezogen sind, alles zeigen mag.

Den Anfang macht heute das Schnuffeltuch, das das Sommerkind vom Nikolaus bekommen hat.


Tatsächlich muss man nämlich wissen, dass auch der Nikolaus sich offensichtlich mit der Technik des Lavendeldrucks auszukennen scheint.


Und so traf er denn auch voll ins Schwarze mit diesem feinen kleinen Seiden-Schnuffeltuch!


Ich mag die schlichte Eleganz, das Sommerkind mag sowohl den Fuchs als auch das Tuch in Gänze!


Und es ist auf Nachfragen immer eindeutig klar, wer dieses feine Geschenk gemacht hat.
"Pipaus!"(Nikolaus, ist klar, oder?)


Das Schnuffeltuch geht noch schnell auf Reisen zum Freutag, zu Sew mini im Februar (obwohl es ja gar nicht wirklich genäht ist - und ja auch nicht von mir, sondern vom Nikolaus - ich hoffe, das wird verziehen!) und zu Kiddikram und ich schau mal, was sich heute sonst so getan hat in der DIY-Welt :)

Liebste Grüße


Freitag, 15. Dezember 2017

Eine Decke zum Anziehen

Das Sommerkind hat ja so seine Eigenheiten.
So hat es in diesem Jahr beschlossen, dass es auf KEINEN FALL einen Schlafsack nutzen kann. Und ebenfalls auf KEINEN FALL eine Decke.
Das war den Sommer über ja total in Ordnung, zumal das Kind dazu neigt, im Schlaf schön warm zu sein, es also offensichtlich wirklich nicht zu kalt war.
Die Mutter in mir machte sich dann aber doch schon ein paar Gedanken darüber, wie wir das wohl so in der kalten Jahreszeit machen wollen mit dem Schlafen.
Zum Glück weiß die Mutter in mir ja, dass sich solche Spleens gerne auch nochmal ändern, also hab eich alles mal auf mich zukommen lassen. Und den vorhandenen Schlafsack (hier gezeigt) habe ich demnach stur bereitgehalten!
Und einen etwas wärmeren Overall gekauft (ja tatsächlich gekauft und nicht genäht, das Angebot war unschlagbar ;) ), damit ich was Warmes als Schlafanzug in petto habe, falls das Sommerkind standhaft bleibt.

So, und nun wurde es also kälter und kälter. Und plötzlich beschloss das Sommerkind, dass es unbedingt eine Decke haben möchte. Erst wollte es mit unter meine Decke, dann wollte es eine der Decken, die am Fußende ihres Bettes hingen (diese, diese und eine, die ich hier tatsächlich gar nicht gezeigt habe) und nur darauf warteten, gebührende Beachtung zu finden.
Ha!


Nun ist das mit den Decken so ein Ding. Die verrutschen bei so einem kleinen Wühlekind in der Nacht eben doch oft und dann wird es kühl. Also mein Versuch, den Schlafsack ins Gespräch zu bringen.
"Schau mal, eine Decke zum Anziehen. Voll toll! Nehmen wir die doch mal." Und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Das Ding heißt jetzt also auch Decke, eben eine zum Anziehen und das Kind schläft kuschelig eingemummelt und die Mutter muss sich keine Gedanken mehr machen. Also zumindest nicht mehr darum.
Ha!


Und weil die Puppe grade ebenfalls große Aufmerksamkeit erlangt, hat sie jetzt auch eine Decke zum Anziehen bekommen.

Aus dem gleichen Stoff. Bei abendlichen Überredungsschwierigkeiten können wir also erst die Puppe bettfertig machen und dann das Sommerkind in Partnerlook kleiden.


 Das lässt dann übrigens das Mutterherz höher schlagen, wenn Kind und Puppe so beieinander sitzen mit ihren Decken zum Anziehen, das Kind die Puppe an sich drückt, hach, ist das schön.
Es ist einfach so schön, wenn die Dinge, die ich selbst mit Herzblut herstelle (und der Schlafsack und vor allem die Puppe gehören devinitiv dazu) solchen Anklang finden. Da gewinnt dieses Hobby noch einmal ungemein!


So, das war jetzt aber viel Erzählerei.

Hier noch ein paar Fakten zum Puppenschlafsack:
Genäht aus Sommersweat von Alles für Selbermacher, gefüttert mit einem alten T-Shirt.
Auf einen Reißverschluss habe ich in dieser Größe verzichtet und stattdessen einen kleinen Riegel mit Knopf eingesetzt.



Oben an den Trägern gibt es ebenfalls Knöpfe (wie beim großen Original auch).


Den Schnitt habe ich mir selbst gebastelt. Puppe auf Papier gelegt, mir Markierungen gemacht, wo die Träger oben hinsollten und wie weit der Armausschnitt muss und dann unten einfach fröhlich einen Bogen drumgemalt.

Und einen eigenen Schlafanzug hat das Puppenkind inzwischen auch. Entstanden aus einem aussortierten Oberteil von mir.


Die Ärmelabschlüsse sind vom Original übernommen, die Beinabschlüsse waren vorher ein Saum, so hatte ich - außer des neues Halsausschnittes keine Kanten zu bearbeiten ;)


So sind sie nun also beide gut gewappnet für die Nacht!



Die kleine Geschichte und die Decke zum Anziehen schicke ich heute noch rüber zum Freutag, zu Sew mini im Dezember und zu Kiddikram.

Liebste Grüße

Dienstag, 21. November 2017

Das Dreieckige muss Rund um die Welt

Ich habs schon wieder getan. Ich hab ein Dreieckstuch gestrickt.
Diesmal habe ich ein Farbverlaufsgarn genommen. In wunderschönen Rottönen.
Und diesmal ist es für meine liebe Freundin am anderen Ende der Welt.


Gestrickt habe ich das Tuch aus Sockenwolle. Die hat den großen Vorteil, dass sie robust ist und in der Maschine gewaschen werden kann. Ich finde, das ist bei einem solchen Tuch wirklich gut, weil ich z.B. ja auch gerne mal ein bisschen kleckere. Also zum Beispiel. Und dann muss man sich nicht so dolle ärgern, sondern kann das Ding einfach in die Maschine schmeißen, trocknen lassen und wieder weiter tragen :)

Sie hat aber auch den Nachteil, dass sie nicht die allerallerflauschigste ist. Also zumindest diese. Das ist aber ok, da eben besagte Freundin da zum Glück nicht so empfindlich ist.


Weil sich grade so ein schöner Strauß auf unserem Tisch tummelte, durfte der mal mit aufs Bild.


Hach, kuschelig!


Und das Sommerkind hat auch geholfen und mir farblich passende Accessoires ins Bild gelegt. Nett, oder?



Auch dieses Tuch hat - wie schon meins - wieder ein Lederlable bekommen. Diesmal allerdings in schwarz und der Farbe geschuldet dann ohme mein Logo. Aber auch so macht es was her, finde ich ;)


Durch die Art, wie ich meine Dreieckstücher stricke (hier erklärt) ergibt sich bei diesem Farbverlauf ein schöner Effekt in den Streifen. Die sind nämlich am Anfang - in der einen spitzen Ecke - ganz breit und werden dann zur gegenüberliegenden Kante immer schmaler.




Da der Zipfel beim Tragen ja mit nach vorne kommt, erkennt man den Effekt beim fertigen Tuch gut und ich mags total.


Nun hoffe ich also, dass das Tuch seine Reise gut übersteht und im fernen Neuseeland für kuschelige Stunden oder zumindest einen warmen Hals sorgt.
Und ja, dass das da grade nicht die passende Jahrezeit ist, weiß ich. Aber es ist halt jetzt fertig und darum jetzt losgereist. Und der nächste Herbst kommt bestimmt. Vielleicht gibts ja auch mal nen kühlen Sommerabend, der dann verlängert werden kann? ;) 


Apropos Reisen: Es geht noch rüber zum Creadienstag, zu HoT, zu den DienstagsDingen und zu Auf den Nadeln im November.


Liebste Grüße


Dienstag, 7. November 2017

Kunst mit kleinen Kindern

Das Sommerkind und ich haben Kunst gemacht. Also eigentlich das Sommerkind. Ich habe nur assistiert. Also vorbereitet.

Und zwar das hier:


Es handelt sich um ein quadratisch zugesägtes Stück unbehandeltes Holz. Darauf verteilt habe ich Fingermalfarbenkleckse. 

Darüber kommt dann eine Frischhaltefolie (Tipp hierzu siehe im Fazit unten). Die dient in diesem Falle nicht dem Frischhalten der Farben, sondern eher des Kindes oder noch eher dessen Klamotten und der mütterlichen Nerven.


Denn so präpariert darf dann das Kind nach Herzenslust matschen, schmieren und verwischen. Toll, und das ganz ohne dreckig zu werden ;)


Wenn man dann findet, dass es hübsch genug und nach Kunst aussieht, so entwende man das Bild schnell dem Kinde, bevor es ein einheitliches Lila-Braun-Schwarz wird.



Um Protest vorzeitig entgegenzuwirken, lege man dem Kind umgehend ein weiteres ebenso präpariertes Brett vor die Nase.


So entstehen dann auf die Schnelle ganz wunderbare Kunstwerke, die man - wie in diesem Falle - zu einer Hochzeit für die frisch zu beziehende gemeinsame Wohnung verschenken kann.


Man entschuldige bitte die Lichtverhältnisse, es war eine Abendstundenüberbrückungskunstaktion.
Dafür aber mit zwei unterschiedlichen Hintergründen. Als Ausgleich sozusagen.



Ich fand sie beim Trocknen so schön, dass ich davon nochmal Fotos machen musste :)




Und so siehts dann fertig aus:



Ich mag den 3D-Effekt, der natürlich umso mehr entsteht, je mehr Farbe man verwendet.




Fazit: Idee auf Pinterest entdeckt und für gut befunden. Man kann es sicherlich auch schon mit noch kleineren Kindern super machen, so wahnsinnig viel Feingefühl ist dazu ja nicht notwendig. Also beim Kind.
Ich würde allerdings dazu raten, etwas stabilere Folie - vielleicht eine Mülltüte oder einen Gefrierbeutel zu nehmen. Die Frischhaltefolie ist doch sehr empfindlich gegenüber kleinen spitzen, feste drückenden Kinderfingerchen.

Die Kunst schaut noch vorbei beim Creadienstag, bei HoT, bei den DienstagsDingen und bei Kiddikram los ist.

Liebste Grüße