Dienstag, 27. Februar 2018

"Pjuta" oder auch ein Notebook fürs Sommerkind


Heute beginnen wir mit einem kleinen Rätselbild ;)


Aber keine Sorge, die Auflösung folgt gleich:


Das Sommerkind kennt es, dass die Eltern hin und wieder am Computer arbeiten. Und wie das so ist mit Kindern, wollen sie so sein wie die Großen.


Eines Tages war es verdächtig still - Eltern kennen das - und als ich dann doch lieber mal gucken gegangen bin, saß das Sommerkind auf dem Schreibtischstuhl, guckte seeehr wichtig und teilte mir mit, dass sie grade arbeite. Dabei tippte sie fleißig auf einem Laptop rum. 
Dass das so nicht bleiben konnte, dass hier jeder mindestens einen Computer hat, auf dem er wichtig tippen und um Ruhe bitten kann, damit er ordentlich arbeiten könne, nur das Sommerkind nicht, das ist ja wohl einleuchtend, oder?

Also huschte der Ekstrøm quasi sofort in die Werkstatt und es entstand ein ganz eigener "Pjuta" fürs Sommerkind.


Was soll ich sagen - sie liebt ihn!


Es gibt sogar ein Touchpad aus Leder. ;)



Unten drunter vier Füßchen zur Schonung sämtlicher Oberflächen.


Eine lavendelgedruckte Tatsatur durfte natürlich auch nicht fehlen.


Es war mir kaum möglich, die oben gezeigten Fotos zu schießen, denn sofort wurde der Pjuta wieder in Beschlag genommen! 



Natürlich erstmal an machen. Ist ja klar oder? Am "An-Knopfa".


Ich habe lange überlegt, ob ich mich hier nun auslasse über den Umgang von kleinen Kindern mit moderner Technik. Es gibt so viele Fragen, die mir dazu sofort durch den Kopf gehen. Wie viel Kontakt ist in welchem Alter gut? Wie viel Zeit sollten die Kleinen vor dem Bildschirm verbringen? Sollten sie es überhaupt? Sollen sie nicht lieber toben? Wiederspricht sich das überhaupt? Sollten sie nicht unbedingt einen natürlichen Umgang mit Technik und den "neuen Medien" lernen, weil sie den in ihrem Leben unweigerlich brauchen werden?
Und natürlich könnte ich zu all den Fragen auch ganz viel sagen und habe sogar so etwas wie eine Meinung dazu. 
Aber ich glaube, darum geht es hier grade gar nicht. Das Sommerkind sieht, dass wir sowas haben und damit Zeit verbringen. Und das will sie auch. Wie bei nem Kochtopf oder nem Staubsauger. Sie will das auch machen, was die Großen da machen.
Und ihre Begeisterung an dem neuen Spielzeug grade zeigt mir, dass ich mit der Einschätzung ganz richtig lag. Schließlich leuchtet und blinkt hier nix. Und sie ist trotzdem stolz wie bolle und sitzt ganz wichtig vor ihrem Pjuta und arbeitet!

In diese Sinne schicke ich das gänzlich unvirtuelle Teilchen noch virtuell rüber zum Creadienstag, zu HoT, zu den DienstagsDingen und zu Kiddikram.

Liebste Grüße

Kommentare:

  1. Liebe Hannah,

    der Pjuta ist ja klasse. Die Idee ihn selbst aus Holz zu machen finde ich super. Was für ein cooles Teil. Toll dass eure kleine Maus soviel Freude daran hat.
    Witzig, was die Kids für Vorlieben entwickeln. Pjuta hat meinen Junior bevor er in die weiterführende Schule kam nie besonders interessiert. Als er klein war, wünschte er sich einen Staubsauger und ein Bügeleisen! ;-)

    Habt weiterhin viel Freude mit eurem Pjuta.

    Ganz liebe Grüße
    Biggi

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  2. Das ist ja ein toller "Pjuta"! Unsere Söhne basteln sich ab und an einen aus einem Karton oder manchmal auch nur einem Blatt Papier. Genauso wie sie auch telefonieren, kochen usw spielen. Mir ist das so wesentlich lieber als tutendes und blinkendes Spielzeug.
    Viele Grüße! Tina

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  3. Der ist ja toll, der Pjuta. :) Als unsere klein waren, gab es eine ausrangierte Tastatur - die war der Hit und davon gab es im Informatikerhaushalt genug.

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